Corona Warn App installieren und Datenschutz

Corona Warn App installieren und Datenschutz

Corona Warn APP installieren und der Datenschutz

Die Corona-App ist als ergänzende Maßnahme zum Gesundheitsschutz zu betrachten. Die Corona App soll die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamen. Dem Gesundheitsschutz kann diese APP allerdings nur dienlich sein, wenn sich die Menschen dazu entschließen, die Corona Warn-App zu installieren und den Aufforderungen der APP Folge zu leisten. 

Von Anfang an stand der Datenschutz im Vordergrund. Zuerst war der Gesundheitsschutz im Vordergrund, jetzt die DSGVO. 

Dieser Umstand führte in die dezentrale Datenspeicherung. Das hat meiner Meinung nach die Corona Warn App zu einem zahnlosen Tiger gemacht.  Selbst Herr Spahn äußerte bereits am 16. Juni gegenüber der Presse den Nachteil der dezentralen Datenspeicherung.  Spahn: „Durch eine dezentrale Lösung hat niemand den abschließenden Überblick“, räumte Spahn ein. 

So, so – fehlender Überblick. Bin gespannt, wie der fehlende Überblick kompensiert werden soll.  Wenn ich keinen Überblick mehr habe, habe ich etwas falsch gemacht.

Für Deutschland gibt es keine andere Alternative Corona Warn App

Es wird Anfangs einige Fehler geben. Warum soll das jetzt anders sein? Nur weil Telekom und SAP entwickelt haben?  Übrigens kostete die Entwicklung dieser Warn-APP 20 Millionen Euro. Inklusive aller Nebenkosten wird es zu einer Gesamtsumme auf 65 Millionen anwachsen. Herausgeber der Corona Warn App ist das Robert-Koch-Institut.

Apple und Google lassen für ihre Betriebssysteme nur eine App dieser Art pro Land zu. Für Deutschland gibt es keine andere Alternative.

Moderne Smartphones werden unterstützt

Alle anderen Telefone bleiben Außen vor.

Welche Smartphones werden unterstützt

iPhone-Modelle

  • iPhone 6s
  • iPhone SE (1. Generation)
  • iPhone 7 und 7 Plus
  • iPhone 8 und 8 Plus
  • iPhone X
  • iPhone XS und XS Max
  • iPhone XR
  • iPhone 11
  • iPhone 11 Pro und 11 Pro Max
  • iPhone SE (2. Generation)

ANDROID

Mit den Android-Smartphones ist es etwas komplizierter. Das entsprechende Smartphone benötigt zur Installation Bluetooth Low Energy, also ab Android 6. Alle Geräte, auf denen Google Play Services laufen sind ebenso geeignet. Die neue Generation Huawei dagegen nicht.

Vorher erst mal schauen, ob die Updates alle installiert sind

Es ist ein Umgang mit der Corona-APP nötig, der zu Beginn auch etwas technisch daherkommt. Ihr Smartphone sollte auf der Höhe der Zeit sein. Mein iPhone wies lediglich die Version 13.4.1 auf – benötigt wird für das iPhone die Version 13.5.  Also muss vorher noch das Update installiert werden, sonst wird das nix mit der Corona Warn App. Gleiches gilt natürlich für die Android Smartphones. Leider habe ich nur ein iPhone und werde deshalb nur etwas ausführlicher auf iPhone eingehen können. 

Updates installieren

Updates für iPhone

Die Corona-Warn-App lässt sich auf allen Apple-Geräten ab iOS 13.5 installieren. Sie sollten schauen, welche Version auf Ihrem iPhone installiert ist.

Die Angabe der installierten Softwareversion finden Sie unter

  1. „Einstellungen“
  2. „Allgemein“
  3. „Info“
  4. hinter Softwareversion steht hoffentlich 13.5

 

Wenn nicht, wie bei mir, müssen Sie zunächst das Update für Ihr iPhone nachholen.

Wiederholen Sie die Punkte 1 bis 3

Tippen nun aber auf „Softwareupdate

Nach dem Update auf Version 13.5.1 finden Sie im Einstellungs-Menü unter „Datenschutz / Health“ nun die Option „COVID-19 Kontaktprotokoll“. Diese neue Funktion kann erst aktiviert werden, wenn die neue Corona Warn-APP installiert ist.

Updates für Android

Nicht alle Android-Smartphones bekommen ein Update auf die neueste Software! 
So schauen Sie nach, welche Version aktuell installiert ist.
Tippen Sie in Reihenfolge auf

  1. „Einstellungen“
  2. „System“ – weiter
  3. „Über das Telefon“.
  4.  Unter „Android-Version“ finden Sie die installierte Version
  5.  

Bitte schauen Sie auch in den Artikel von Google

Download der Corona Warn Apps

Fotostrecke Installation der Corona-Warn-App auf einem iPhone 8

Im Suchfeld Ihres App-Stores geben Sie bitte ein „Corona Warn App“. Aufpassen bitte. Es gibt auch andere Corona-Apps, die mit dieser Warn-App nichts zu tun haben. 

Was kann die APP ?

Die Corona Warn-App warnt Sie, wenn Sie zu einer infizierten Person Kontakt hatten. Gleichzeitig bekommen Sie Handlungsempfehlungen von der APP.

 

 

Welche Daten sammelt, bzw. fragt die Corona-APP ab?

Es gibt 3 verschiedene Datenarten.

Die Begegnungsdaten werden anonym erfasst

  • Datum des Kontakts
  • Dauer des Kontakts
  • Bluetooth-Signalstärke des Kontakts

Die Gesundheitsdaten

  • Wenn die Risiko-Ermittlung erkannt hat, dass Sie sich vielleicht mit dem Corona-Virus infiziert haben könnten
  • Wenn Sie einen Test registrieren (müssen Sie nicht)
  • Wenn Sie ein positives Testergebnis teilen (müssen Sie nicht)

Die Zugriffsdaten

  • IP-Adresse (anonym)
  • Gerätetyp, der Hersteller und das Modell Ihres Smartphones (z. B. „iPhone 7, 8 etc“ oder „Galaxy 10 etc.“)
  • verwendetes Betriebssystem
  • übertragene Datenmenge
  • Datum und Uhrzeit des Abrufs
  • Meldung über erfolgreichen Abruf
  • Die anfragende Domain

Das muss sein

Bluetooth muss eingeschaltet bleiben und in der App muss die Risikoermittlung aktiviert werden.

Das ist freiwillig

App installieren, den Handlungsaufforderungen folgen, das Testergebnis eintragen

Datenschutz und Vertrauen

Der Datenschutz verbietet es, die infizierte Person zu nennen, oder ob Sie sich gerade in der Nähe eines Infizierten aufhalten. IDs der Nutzer sind anonym und bleiben nicht gleich, sondern werden regelmäßig neu generiert. Es kann nicht auf Ihre Identität, Ihren Standort und Ihren Gesundheitszustand zugegriffen werden.

Es handelt sich um ein sog. Open Source Projekt

Für mehr Vertrauen wurde der Quellcode hier veröffentlicht

Fazit

Die Corona Warn App habe ich leicht installieren können. Ich hatte nach dem Update meines iPhones keine Probleme mit der Installation und auch keine Fehlermeldung. Sowohl die Installation der App, als auch das Eintragen im Falle einer Infizierung ist ganz und gar freiwillig.

Alles wurde unternommen, um die Nutzung datenschutzfreundlich zu gestalten. Nur ist das sinnvoll? Kann so eine App dem Gesundheitsschutz dienlich sein? Ich habe Zweifel.  Eingangs bezeichnete ich die Corona Warn App als einen zahnlosen Tiger. Es ist wie „Wasche mir den Pelz, aber mache mich nicht nass“. „Fehlende Übersicht“ laut Herrn Spahn.  Heute, am 18. Juni, zwei Tage nach Veröffentlichung lese ich, dass die Gesundheitsämter total überfordert sind. Wegen einer Telefonnummer!

Zum Abschluss möchte ich noch einen Link mit Ihnen teilen. Rechtsanwalt Schwenke geht hier auf  ein anderes Thema im Zusammenhang mit der Corona Warn App ein:  Corona-Warn-App als Pflicht für Mitarbeiter und Kunden (FAQ und Praxistipps)?

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Ihre Barbara Wrana

Homeoffice in Corona-Zeiten Teil 2

Homeoffice in Corona-Zeiten Teil 2

Homeoffice in Corona-Zeiten, Teil 2

Im ersten Teil bin ich auf die Hardware und Software eingegangen. Selten wird alles benötigt.  In diesem Beitrag nehme ich andere Probleme auf. Für viele Menschen ist das Homeoffice nämlich eine ganz neue Erfahrung und der verklärte Blick zuvor, weicht früher oder später einer gewissen Ernüchterung. Hinzu kommt allerdings eine besondere Situation in Pandemiezeiten. Die Kinder gehen weder in die Kita, noch in die Schule. 

Hast du eine Vorstellung vom Homeoffice?

Die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten zaubert vielen von uns immer noch ein Lächeln ins Gesicht, oder?

Wir denken kurz und schon läuft ein Kopf-Kino ab wie: Ach wie schön. Würde auch gerne von zuhause arbeiten. Kaffee trinken wie ich will, mir in der Nase bohren wann ich will und kann auch aussehen wie es mir passt, zumindest ab Taille abwärts.  Zuhause ist es viel schöner.  Außerdem spare ich mir den Weg zum Arbeitsplatz und damit eine ganze Menge Stress. Da kann ich 1 Stunde länger schlafen und stehe nicht im Stau. 

Ich selbst kenne Fluch und Segen der Schufterei im Homeoffice und glaubt mir: jedes Ding hat zwei Seiten.

Wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich ständig selbst motivieren können und Zeitmanagement sollt für dich kein Fremdwort sein. Aber keine Sorge. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und du kannst jetzt mit ein paar Maßnahmen aktiv in das Geschehen eingreifen. Irgendwann wird es dann auch im Homeoffice routiniert gut. Versprochen.

Corona verändert die Einstellung der Unternehmen zum Homeoffice

Während 2014 nur 22 Prozent der Unternehmen die Möglichkeit anbot, von Zuhause aus zu arbeiten, stieg die Zahl während der Corona-Pandemie stark an. Mitunter hat man das Gefühl, dass ganz Deutschland im Homeoffice arbeitet, dabei sind es lediglich 4 von 10 Unternehmen, die das Arbeiten von zu Hause aus anbieten. Klar ist auch, die Arbeitswelt ist trotz verstärkten Homeoffice-Arbeitsplätzen nicht zusammengebrochen. Viele Arbeitgeber/innen stehen dem Homeoffice nicht mehr so negativ gegenüber und viele Arbeitnehmer/innen können sich vorstellen im Homeoffice weiter zu arbeiten.

Fallstrick Nr. 1:

Es gibt keine detaillierte vertragliche Regelung über Arbeitszeiten im Homeoffice, Kernarbeitszeiten und in welchen Zeiten der Heimarbeiter für Chef und Kunden erreichbar sein muss.

Arbeitszeiten im Homeoffice

Zu Hause arbeiten – das scheint ein ideales Modell dafür zu sein, die Familie und den Job unter den berühmten Hut zu bekommen. Gott sei Dank werden die Internetverbindungen schneller, auch wenn es auf dem Land immer noch zu starken Einschränkungen kommt. Der Arbeitgeber ist immer daran interessiert, Kosten zu sparen; hier wären es dann die fixen Bürokosten, die eingespart werden könnten. Viele Mitarbeiter/innen aus Berufen, die traditionell im Außendienst arbeiten, erledigen ihre Arbeit schon lange  im heimischen Büro. Sie sind es auch gewohnt, auf diese Weise richtig mit dem Arbeitgeber zu kommunizieren.

Die Kommunikation zwischen uns Menschen, speziell hier zwischen den Mitarbeitern und Arbeitgebern, ist von Hause aus schon häufig durch Missverständnisse gekennzeichnet. Deshalb sollte jetzt erst Recht gut überlegt sein und exakt abgesprochen werden, wie und wann zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gesprochen/kommuniziert wird.  Ansonsten sind erhebliche Auseinandersetzungen vorprogrammiert.

Fallstrick Nr. 2

Kosten und Nutzung der Hardware sind nicht detailliert geklärt und per Vertrag fixiert worden.

Wer bezahlt´s und was darf ich nutzen?

Ich kenne eine große Versicherung, die ihren Mitarbeiter/innen ein Laptop zur Verfügung stellt – mit allem Zubehör was man so braucht, wie z.B. ein externes USB-Laufwerk für ein Backup. Die Frage lautet häufig:“ Darf ich das Laptop auch für meine privaten Zwecke einsetzen?“ Antwort: NEIN.

„Ja, aber auf die externe Festplatte können auch ein paar Daten von mir Platz finden“. Antwort: NEIN, auch das nicht. Die Festplatte ist und bleibt geschäftlich und nur solche Daten finden darauf Platz.

Diese und andere Fragen zur Nutzung der Hardware, aber auch die Kostenübernahme der Internetverbindung zum Beispiel (eine Sicherheitsverbindung, VPN etc.), sollten vorher geklärt werden. Vertraglich geregelt sein. 

Warum das sehr engstirnig gesehen wird, ist völlig verständlich. Sicherheit, Sicherheit und nochmals Sicherheit. In der Regel möchte kein Arbeitgeber Dokumente aus seinem Unternehmen in irgendeiner Cloud wiederfinden, um es mal überspitzt darzustellen.  Sowas passiert nicht? Das sehe ich anders. Wie schnell passiert es, dass ein Dokument falsch angeklickt wird und versehentlich hochgeladen ist. Nicht immer wird das gleich bemerkt. Deshalb ist es so wichtig, Privates vom Geschäftlichen zu trennen. Die Abgrenzung sollte ganz klar sein und im eigenen Interesse würde ich niemals mit einem Geschäfts-Laptop meinen Privatkram erledigen wollen.

Die Pflicht zur Vertraulichkeit hört im Homeoffice nicht einfach auf. Ich würde alles dafür tun, um im Zweifel über jeden Verdacht des Missbrauchs erhaben zu sein.

Fallstrick Nr. 3

Versicherungsschutz nicht geklärt, bzw. sich darüber nicht informiert.

Unfallversicherung auch im Homeoffice!

Arbeiten wir im Büro unseres Arbeitgebers, sind wir grundsätzlich Unfall versichert, schon auf dem Weg zur Arbeit und auch wieder zurück. Nicht gerne begebe ich mich in das Feld der Versicherer. Aber ich weiß, dass sich die wenigsten Heimarbeiter mit dieser Frage beschäftigen. Deshalb gehe ich kurz darauf ein, damit dir der Spruch „hätte ich das eher gewusst“ erspart bleibt.

Ganz klar – du bist versichert. Allerdings nicht beim Gang zur Toilette,  zur Kaffeemaschine oder wenn der Postbote klingelt und das Zalando-Paket überreicht. Da liegt der Unterschied zum „echten“ Büro. Privates bleibt privat, auch versicherungstechnisch. Wenn du magst, machst du dich schlau und recherchierst vorher im Internet, z.B. hier bei der DGUV.DE

Fallstrick Nr. 4

Business-Rituale aufgeben

In Freizeitkleidung auf dem Sofa lümmeln

Zugegeben. Wenn ich Urlaub habe, lasse ich alle Fünfe gerade sein. Jetzt gilt es Rituale aufzugeben für einen gewissen Zeitraum. Sich auch mal gehenlassen. Urlaub eben.

Aber du steckst im Homeoffice. Du arbeitest von zuhause, es ist dein Job. Jetzt läufst du herum in Jogginghose (wenn´s nach Herrn Lagerfeld geht, hast du dein Leben damit sowieso aufgegeben), unrasiert oder mit Lockenwickler auf dem Kopf? 

LASS DAS SEIN! 

Kleidung macht doch etwas mir dir. Richtig angezogen, eben genauso, wie du normalerweise ins Büro gehst, solltest du dich jetzt anziehen. Deine innere Einstellung ändert sich sofort, steckst du in deinem Business-Dress. 

Ich habe auch die Erfahrung machen müssen, wie wichtig Rituale gerade im Homeoffice sind. Aufstehen, Morgentoilette, Kette umlegen, Uhr anziehen. Die ganze Palette rauf und runter. Keinesfalls ab Taille abwärts in Unterhose an der Videokonferenz teilnehmen. Wetten, dass du anderes spricht in Unterhose, als wenn du ganz normal angezogen bist. Probiere es mal aus. Deine innere Haltung ändert sich total.

Fallstrick Nr. 5

Privates und Berufliches vermischt sich zu sehr

Räumliche Abgrenzungen in der Wohnung schaffen

Wo findet Arbeit statt und wo findet Privatleben statt. Abgrenzungen schaffst du durch deine Kleidung, wie im vorhergehenden Absatz beschrieben. Die gleiche Abgrenzung benötigst du in der Wohnung. Das ist nicht immer so einfach, vor allem wenn man in einem 1-Raum-Appartement lebt.  Versuche eine Ecke so einzurichten, dass du an diesem Ort nur die Dinge vorfindest, die für deine Arbeit wichtig sind. Dazu gehört dein Smartphone, die Ladekabel, das Mikrofon etc.

Oft wird vom Arbeitgeber ein Laptop zur Verfügung gestellt. Ergonomisch betrachtet ist das nicht die beste Lösung. Vielleicht tut dir eine externe Tastatur gut. Sorge dafür, dass du richtig sitzt. Krumm im Sofa zu sitzen macht nicht nur Rückenschmerzen, sondern richtig müde und die Konzentration ist schnell hinüber. Und auch hier macht die aufrechte, erhöhte Sitzhaltung auf einem Stuhl etwas mit deiner inneren Einstellung. Die Folge ist mit Sicherheit eine erhöhte Motivation und mehr Lust auf dein Tagesgeschäft.

Es muss nicht der Riesen-Schreibtisch sein. Ziel ist es, einen Tisch so herzurichten, dass er der einzige Ort in der Wohnung, an dem gearbeitet wird. Es wird nicht lange dauern und du nimmst wahr, wie sehr dieser Platz dich bald automatisch in den Arbeitsmodus bringt, sobald du dich an diesen Schreibtisch setzt.

Fallstrick Nr. 6

Zu wenig Bewegung und kein Ende finden

Pausen machen und um den Block gehen

Das war meine schwierigste Herausforderung zu Beginn meines Homeoffice-Daseins.  Mir fehlte der äußere Taktgeber. Für mich ganz schwer auszuhalten. Ich habe gearbeitet bis zum Umfallen. Zeit und Raum verschwommen zu einer Blase und ich mittendrin. Mein Mann schaute ab und zu mal rein und schüttelte nur mit Kopf: Weißt du wie spät es ist? Oh, doch so spät.

Zu wenig getrunken, zu wenig bewegt, zu viel gearbeitet. Ergebnis nach 2 Monaten: 3 Kilo mehr, Schulterschmerzen, Hüft- und Rückenschmerzen und das rechte Handgelenk war geschwollen. Die Maus war schuld. Klar. 

Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sind Home-Worker mit fast 6 Überstunden pro Woche dabei – fast doppelt so viele wie die Bürokollegen. Ganz besonders ehrgeizige Zeitgenossen legen da was drauf. Innerhalb unseres gewohnten Büroumfeldes werden wir immer wieder von Kollegen unterbrochen. Natürlich ganz nett gemeint. Vielleicht gehen wir dann sogar gemeinsam in eine verdiente Kaffeepause. Machst du das auch zuhause? 

Wer keine äußeren Taktgeber hat, macht sich selber welche. Ich habe immer noch ein Problem mit dem Durcharbeiten. Seit ich mir in Windows 10 eine Alarmfunktion eingestellt habe und diesem Zeitgeber brav folge – mache ich Pausen und ganz zum Schluß einfach auch mal Feierabend.

Vielleicht druckst du die Psychotipps aus, machst mal Pause und liest.

Dokumentation und Fazit

Diesen letzten Punkt möchte ich zum Anlass nehmen, ein Fazit zu ziehen.

Homeoffice ist anspruchsvoll und erfordert deine ganze Konzentration. Willst du erfolgreich sein, brauchst du auch Disziplin in deiner Tätigkeit. Dafür kannst du dich unterstützen in dem du die passenden und förderlichen Rahmenbedingungen schaffst. Deine Verantwortung. Nicht alles kann dein Arbeitgeber leisten.

Die Königsklasse ist allerdings eine Dokumention deiner Arbeit. Ein Arbeitstagebuch zu führen bedeutet nicht nur einen Nachweis vorzulegen bei der nächsten Besprechung mit dem Chef, sondern gibt dir selbst einen Überblick über das, was du geleistet hast. Welche Erfolge du erringen konntest.

Ich selbst habe meine Arbeit gering geschätzt. Immer hatte ich das Gefühl, nicht genug geleistet zu haben. Erst von Außen hat man mir die Augen geöffnet und aufgezeigt, was ich bereits bis zu einem bestimmten Punkt geschafft hatte. Mir war das gar nicht so bewusst. Und es war ein guter Freund, auch ein Unternehmer, der mir dringend empfahl so ein Tagebuch zu führen. Ich empfehle es gerne weiter.

Viel Erfolg im Homeoffice – und vor allem auch Spaß bei der Arbeit.

Herzlichst

Barbara

Und noch ein Tipp für eine Windows 10 App – Diarium

dafür bekomme ich kein Geld! Diarium ist eine App für Windows 10. Ich habe knapp 6 Euro bezahlt. Kostet sonst knapp 20 Euro. Das wäre es mir auch wert gewesen. 

Ein Notizbuch oder Block mit den notwendigen Spalten tut es auch, aber in der App kann man auf elektronischem Weg Dateien einfach anhängen, Arbeiten fotografieren, oder wie häufig in meinem Fall, einfach sprechen. Wenn man am Computer sitzt, ist das schnell eingetragen. Besonders misstrauische Arbeitgeber sind vielleicht leichter zu überzeugen, wenn die Materialien und das Drumherum mit dokumentiert wird.

Inwieweit diese Art Arbeitstagebuch vor dem Arbeitsgericht Bestand hat, kann ich nicht sagen. Besser als nichts, ist es allemal.

Homeoffice in Corona-Zeiten Teil 1

Homeoffice in Corona-Zeiten Teil 1

Homeoffice in Corona-Zeiten, Teil 1

 

Deutschland ist im Homeoffice.  Wie schnell das auf einmal ging. Viele von Euch haben das immer gewollt und viele Arbeitgeber haben sich strikt geweigert. Politische Diskussionen waren schon vorher voll im Gange und zwar über ein Recht auf Homeoffice. 

Ein Freund meiner Familie berichtete mir vor wenigen Tagen, wie erschreckend er die Zustände so mancher Kollegen findet, wenn man mal mitbekommt, an welchen Stellen/Orten diese Menschen Ihr Homeoffice betreiben müssen. Abgesehen von den Kindern, die weder in Kita noch Schule dürfen. Das kann einem schon Leid tun, erzählt er weiter, so haben die sich das bestimmt nicht vorgestellt.

Egal wie es weitergeht mit dem Arbeiten im Homeoffice, einige haben sich daran gewöhnt und würden am liebsten nur noch so arbeiten. Andere Heimarbeiter leider unter dieser Art des Arbeitens, alleine schon deshalb, weil die Kinder stören. 

Ich schreibe diesen Artikel, weil ich seit Jahren von zuhause aus arbeite. Dabei musste ich wider Erwarten einige Hürden überwinden. Die größten Hürden waren nicht technischer Natur. Die wahren Probleme liegen immer im Verborgenen. Diese Probleme und mein spezielles Problem beschreibe ich in Teil 2.

Was in diesem Artikel nicht behandelt wird: das Arbeitsrecht

Es gibt in diesem Beitrag nicht ein Hinweis auf die arbeitsrechtlichen Belange. HomeOffice im angestellten Verhältnis sollte immer auf Grundlage einer betrieblichen Vereinbarung getroffen werden. Arbeitszeiten, Pausenregelungen und Verschwiegenheitsklauseln gelten für alle, auch für Mitarbeiter/innen im Homeoffice.

Ich arbeite im Homeoffice als Selbständige und mache meine eigenen Regeln.  Inwiefern die aber für dich interessant sein können, stellst du am besten fest, indem du einfach mal liest. 

Homeoffice kennt doch jeder, oder?

Das Homeoffice ist in Corona-Zeiten kein anderes Homeoffice als sonst. Im Homeoffice arbeitest du von zuhause aus und das ist nun wirklich nichts Neues, oder?

Nein, nichts Neues, aber das Arbeiten im Homeoffice , egal welcher Virus gerade sein Unwesen treibt,  erfährt gerade eine neue Dimension. Von Anfang an habe ich mir die Augen (und Ohren) gerieben, wenn es darum ging,  Millionen Angestellte ins Homeoffice zu schicken. Wie soll das funktionieren? Gerade mal 12 Prozent der Arbeitnehmer sind im HomeOffice online, wie Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigen. Sie sind schon geübter und denen muss man nicht erklären, wie Homeoffice funktioniert.

Es gibt sehr viel Unverständnis zum Thema Homeoffice. Erzählte ich in der Vergangenheit, dass ich ein Homeoffice habe, erntete ich häufig ein mildes Lächeln gepaart mit den Worten: „Ach so, Homeoffice. Na ja, da haste ja immer einen netten Tag. So möchte ich mal arbeiten dürfen.“

Ich werde in näherer Zukunft die neuen Home-Worker fragen, ob sie immer noch der Meinung sind, dass  Arbeiten  im HomeOffice wirklich so nett ist. Es wird nur sehr wenige Stimmen geben, die das wirklich gut fanden und immer noch finden und am liebsten nur noch im Homeoffice arbeiten würden. Wenige. Garantiert.

Viele Firmen weigern sich bis heute, Ihre Angestellten von zuhause arbeiten zu lassen. Ich verstehe das, aber vielleicht ist die Coronakrise nun der Weckruf in vielen Firmen. Die generelle Verweigerung so mancher Arbeitgeber ist nämlich auch keine Lösung. Die Arbeit wird sich digitalisieren und wenn Deutschland nicht aufpasst, landen wir auch an dieser Stelle auf die hinteren Plätze.

Arbeiten im Homeoffice ist kein Ringelpietz mit Anfassen.

Arbeiten im Homeoffice ist anstrengend, erfordert sehr viel Disziplin und kann ganz schön einsam sein.  Das Gegenteil davon ist für viele momentan traurige Wahrheit. Eine krasse Überforderung durch die gleichzeitige Betreuung der Kinder, die nämlich nicht in die Kita oder Schule gehen können. Der Traum von der wunderbaren Vereinbarung von Beruf und Familie hat jetzt einen Knacks weg.

Es gehört gute Vorbereitung und eine innere Einstellung dazu, um im Homeoffice erfolgreich zu sein, oder sich zumindest so zu fühlen.

Schnelle und vor allem sichere Internetverbindung

Gut wäre eine schnelle Internetverbindung, also mindestens DSL mit gehöriger Bandbreite. Über diese Leitung holen wir E-Mails ab, surfen im Internet und benutzen Streaming-Dienste wir Netflix, Dazn, Sky & Co. Je schneller desto besser , nicht nur für ruckelfreie Videoerlebnisse. 

Alle diejenigen, die jetzt bereits tief Luft holen müssen, weil Ihnen diese Leitungen nicht zur Verfügung stehen, haben im Homeoffice keine guten Karten. Solange es in Deutschland immer noch nennenswerte Gebiete gibt, in denen eine CAD-Datei doch lieber per USB Stick zum Kollegen gefahren als über die Internetleitung gesendet wird, solange ist Deutschland nicht wirklich bereit für Homeoffice-Arbeitsplätze. Zumindest nicht für ganz Deutschland.

Die Internetverbindung muss sicher sein. Im Homeoffice werden ab sofort auch betriebliche Daten deines Arbeitgebers hin und her gesendet. Vertraulichkeit hört im Homeoffice garantiert nicht auf.

Vier technische Grund-Voraussetzungen

  • DSL Verbindung oder eine noch schnellere Datenleitung
  • Ein Laptop/Desktop-PC, wobei ein Laptop natürlich flexibler ist.
  • Fernzugriff (Remote-Desktop). Dieser kann über eine verschlüsselte Verbindung (VPN) realisiert werden mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Aufbau der Verbindung.
  • Live-Videokonferenzen und übergreifende Projektarbeiten erfordern spezielle Software, um geräteunabhängig miteinander zu kommunizieren.

 

Weitere technische Mittel

  • Eine Webcam. Wenn nicht intern verbaut, dann eine kaufen und per USB als externe Webcam installieren.
  • Ein Mikrofon. Oft intern im Laptop verbaut, oder in der Webcam integriert. Besser ist allerdings ein externes Mikrofon, am besten per USB anzuschließen. Es gibt unterschiedliche Mikrofone für unterschiedliche Zwecke. 

Integrierte Webcams und Mikrofone sind nicht wirklich ausreichend. In einer Telefonkonferenz ist das Bild dabei gar nicht so wichtig. Viel nerviger ist ein schlechter und scheppernder Ton. Wenn man sich die Ohren zuhalten möchte, was glaubst, wie man dir zuhört? Anfänglich reicht die verbaute Technik aus, aber mit zunehmender Arbeit und vor allem die häufigere Teilnahme an Telefon-Konferenzen erfordern ein besseren Ton.

Ich persönlich habe mir ein Mikrofon von Shure geleistet

Software und Plattformen, auch Kollaborations-Software 

Das Wort Kollaboration ist in meinem Wortschatz so negativ besetzt, dass ich es hier nicht weiter verwenden werde. Was genau bedeutet dieser Begriff? Lese hier Kollaborations-Software. Die Anbieter sind zahlreich. Welchen Anbieter, welche Software dein Unternehmen bevorzugt, darauf kann ich leider nicht eingehen. Es gibt natürlich Software, Apps und Online-Plattformen die allgemein bekannt sind oder von denen du bestimmt schon gehört hast. 

Spontan fallen mir einige Anwendungen ein

  • Google Gmail/G-Suite
  • Google Doodle (Kalenderfunktion)
  • Clouds wie OneDrive, Dropbox, HiDrive, MagentaCloud

Telefonkonferenzen und Weiterbildung

  • Zoom (Achtung Datenschutz)
  • Webex
  • Jitsi-Meet
  • Big-Blue-Button (BBB)
  • Teams
  • Skype und Skype for Business, das bald von Teams abgelöst werden soll

 

Clouds

sind meistens in der Basisversion kostenfrei. Oft Bestandteil eines Vertrages sind 15 GB Cloudspeicher. Schon die Anlage einer kostenlosen E-Mail Adresse bei Google und T-Online bescheren dir diesen Cloudspeicher.  Den Cloud-Speicher OneDrive haben die meisten mit dem Kauf eines Microsoft Office Paketes erworben und das gleich mit 1 Terrabyte (1TB) Speicherplatz. Das ist viel.

Das Arbeiten mit den Dateien in der Cloud zeichnet sich auch dadurch aus, dass man diese Dateien freigeben kann zum gemeinsamen Bearbeiten mit den Kollegen und Kolleginnen.

Arbeiten in der Cloud am Beispiel von OneDrive: Ich verlinke hier einen Videobeitrag von meinem Mann. Im ersten Teil  geht es um Daten bearbeiten, erstellen und löschen

Im zweiten Teil von OneDrive geht es um Dateien freigeben und teilen.

 

Google

Mit einem kostenfreien Google-Konto kannst du gratis auch andere Dienste nutzen – außer der obligatorischen E-Mail Adresse. Ich bin immer wieder überrascht, wie gut das funktioniert, wenn man mit einer Gruppe einen gemeinsamen Termin finden muss. Doodle eignet sich dafür. Im Cloudspeicher von 15 GB kannst du deine Dateien hochladen. Für das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten und Tabellen gibst du die Dateien frei. Google-Docs und Google-Tabellen hakeln manchmal etwas, aber das ist auszuhalten. Außerdem finde ich die Dateien manchmal nicht so gut. Vielleicht ist das eine Schwäche von mir, aber ich hörte schon öfter, dass es andere ähnliche Erfahrungen machen. 

 

Microsoft 365

Office 365, das jetzt Microsoft 365 heißt, nicht kostenfrei, aber sehr gut. Viele Firmen arbeiten mit Microsoft. Die Zusammenarbeit unter dem Dach von Microsoft will geübt sein. Dazu gibt es immer mehr Literatur und Video-Tutorials. Microsoft Teams steht geradezu für Teamarbeit und löst Skype for Business bald komplett ab. Von Teams habe ich leider weniger Ahnung. Mein Mann dafür mehr. Er bietet dazu Seminare an. Augenblicklich wird zu Teams eine Online-Schulung vorbereitet und hier verlinkt, wenn es soweit ist.

Skype

wird ebenfalls eifrig genutzt und ist aufgrund der langen Präsenz am Markt weniger erklärungsbedürftig. Das ganz normale kostenfreie Skype gibt sogar deinen Bildschirm frei. Das kann sehr hilfreich sein, wenn du deinem Gesprächsteilnehmer zeigen möchtest, wo dein Problem liegt.

Fazit 

Ohne Vorbereitung in Sachen Technik und Software geht es nicht. Die technischen Voraussetzungen können anfangs improvisiert werden, indem man die intern verbaute Technik nutzt.  Keine Improvisation lassen die sicherheitsrelevanten Dinge und Einstellungen zu. Router, verschlüsselte Internetverbindungen, VPN-Tunnels in die Firma müssen bereitgestellt werden durch deinen Arbeitgeber. Für die Nutzung von Software, Apps und Clouds gibt es bereits viele, auch kostenlose Tutorials, die wenigstens mal angeschaut werden sollten. Je leichter dir der Umgang mit diesen Anwendungen fällt, desto besser die Konzentration auf das Wesentliche, deinen Job. 

Im Zweiten Teil wird es um die Faktoren gehen, die nicht so einfach einzustellen sind wie Kamera und Mikro und VPN-Verbindungen. Wie sieht es mit der Konzentration zuhause aus? Machst du Pausen wie im Büro, oder arbeitest du durch? Ablenkungen der unterschiedlichsten Art sind oft so kontraproduktiv, dass man sich sein altes Büro in der Firma zurückwünscht.  Die Ablenkung vom Kollegen nebenan, der mich sonst für eine Kaffeepause abholte, war eine willkommene Abwechslung. Und die fehlt jetzt.

Statistiken sprechen von einem höheren Arbeitsaufkommen im Homeoffice. Also, liebe Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen. Schluss mit dem Märchen von Mitarbeitern, die im Homeoffice weniger arbeiten und mehr Pause machen. Das stimmt einfach nicht.

OneNote 2016 kurz vorgestellt

OneNote 2016 kurz vorgestellt

OneNote 2016 vorgestellt

 

OneNote 2016 ist eines meiner Lieblingsprogramme. Viele Menschen kennen dieses Programm nicht. Natürlich können sie deshalb gar nicht einschätzen, was dieses Programm im Stand ist zu leisten.

Und es ist kostenlos. Ist das nicht eine gute Nachricht?

Wenn ich unterwegs bin, habe ich fast immer mein Smartphone dabei. Immer öfter kommt es vor, das mein Tablet in der Handtasche Platz findet. OneNote ist es übrigens egal, ob du mit Android oder Apple arbeitest. 

Mit OneNote kann man ganz einfach Notizbücher anlegen.

Bevor du dich nun gelangweilt abwendest, beantworte mir bitte mal eine Frage. Kannst du mit deinem 08/15 Notizbuch in Papierform und Stift auch Videos einbinden, Links einfügen und ein Foto schießen, das du dann gleich zu deinen Notizen ablegst? Die elektronischen Notizbücher arbeiten ganz anders und wenn du es richtig machst,  hast du einen echten digitalen Assistenten im Beruf oder auch im Privatleben. Du kann nicht nur Text aufnehmen, sondern alles mögliche an Bildern, Videos, Links, Tabellen, Dokumente und andere Dateien sammeln. Wo du willst, wann du willst und wie du willst.

Jetzt stelle dir bitte vor, du sitzt an einem schönen Ort deiner Wahl. Hier fliegen dir die Gedanken nur so zu. Ob du gerade an einem speziellen Projekt arbeitest oder dein Buch vorbereitest. Egal, Gedanken wollen gesammelt werden und dazu noch alles was du an anderen Materialien/Informationsquellen sammeln kannst, willst du mit aufnehmen,  deine Recherchen behalten, alles mitnehmen was geht. Mache ein Foto von der Situation, die du gerade beschreibst. Recherchiere im Internet dazu und füge den Link ein. 

Nach dem Zusammentragen aller Informationen in Text, Bild und Ton, wird aus deinem Notizbuch ein guter Begleiter für deine Arbeit oder deinem privaten Vorhaben. Zusammengetragen und sortiert kann aus so einem Notizbuch etwas Großartiges enstehen. 

Immer zur Hand, egal ob mit dem Smartphone oder dem Tablet. Keine Zettelwirtschaft. Probieren geht über studieren. In jedem Fall stelle ich dir OneNote im Video kurz vor. 

Zum Video OneNote 2016 kurz vorgestellt

 

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Windows 10 Update und Einstellungen und Update wieder deinstallieren

Windows 10 Update und Einstellungen und Update wieder deinstallieren

Windows 10 Update und Einstellung und wie du ein Update wieder deinstalliert

Mitte Februar 2020 wurde von Microsoft ein Update ausgeliefert, dass viele Windows-User wieder verzweifeln ließ. Es ging um das Windows 10 Update KB 4532693. Nach einem Neustart waren die Eigenen Dateien verschwunden und der Desktop leer. Ich nehme das zum Anlass ganz allgemein das Thema Windows 10 Update und Einstellungen aufzugreifen. Ich gehe kurz darauf ein, wie du ein fehlgeschlagenes Update wieder deinstallierst. 

Sollte der Supergau eingetreten sein und die Eigenen Dateien sind nicht wiederherstellbar, hilft natürlich die Wiederherstellung eines Festplattenimages und die Rückspielung der gesicherten eigenen Dateien. Wohl dem der eine Sicherung gemacht hat.

Video:  Windows 10 Update und Einstellungen

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Aufruf Windows-Update Einstellungen

 

  1. Windows Logo anklicken
  2. Einstellungen 
  3. Windows update und Sicherheit

Windows 10 Update herunterladen

Die Funktion Windows 10 Update funktioniert in aller Regel automatisch. Wenn du aber in diesem Modul gerade bist und Einstellungen vornimmst, bietet es sich an, ein Update auch manuell herunterzuladen. Es kann nicht schaden, einmal die volle Kontrolle selbst zu übernehmen, wobei die Frage erlaubt ist, ob wir wirklich als normaler User die volle Kontrolle haben?

4. Herunterladen des Updates

Nutzungszeit ändern (Punkt 5)

Bei Windows 10 Neuinstallationen ist die Uhrzeit 8.00 – 17.00 Uhr voreingestellt.  Wer andere Uhrzeiten einstellen muss/möchte, kann hier mit einem Klick die Zeit einstellen, in der er nicht mit Updates behelligt werden möchte.

Microsoft´s Updates kamen früher immer dann, wenn man es arbeitstechnisch überhaupt nicht brauchen konnte. Ich habe noch Zeiten erlebt, in denen Windows plötzlich automatisch herunterfuhr, um Updates zu installieren. Das alleine bewegte mich dazu, die automatische Funktion abzuschalten. Nur zu empfehlen für disziplinierte User, die die Windows-Updates bewußt und manuell alle zwei Wochen installierten.

Hinweis: Wenn du 8.00-17.00 Uhr eingestellt hast – deinen PC vor und nach dieser Zeit ausschaltest, dann erlaube mir eine Frage: Wann soll Windows deine Updates installieren?

Der sogenannte Patch-Day

Lass den Rechner außerhalb deiner Nutzungszeit auch mal eingeschaltet. Updates kommen jeden 2. Dienstag im Monat. Zumindest halte diesen Zeitpunkt im Hinterkopf oder im Kalender.

Updateverlauf anzeigen und Updates deinstallieren (Punkt 6)

Dieser Punkt listet die erledigten Updates auf, eingeteilt nach 

  • Qualitätsupdates
  • Treiberupdates
  • Definitionsupdates
  • Sonstige Updates

Die Zahl in Klammern dahinter beziffert die jeweilige Anzahl der Updates.

Ganz oben in dem Fenster befindet sich auch der Link für die Deinstallation eines dieser installierten Updates.

Wiederherstellungsoptionen nach Update-Gau?

Im Video sage ich, dass damit das „Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird“, wenn der Rechner einfach zurückgesetzt wird. Ich weiß natürlich, dass so mancher keine Sicherung gemacht hat. In diesem Fall wäre das natürlich eine Option. Deshalb möchte ich meine Aussage an dieser Stelle etwas korrigieren.

Solltest du im Besitz ein Windows-Abbildes sein, und zwar ein ziemlich aktuelles Image am besten, dann käme natürlich der Punkt in Frage: Erweiterter Start. 

Ich habe letzten Endes meinem Kunden helfen können, in dem ich die User-Profile in der Registry bearbeitet habe. 

wiederherstellungs-optionen

Updates deinstallieren

(Punkt 6)

nach KLick auf den Link „Updates deinstallieren“ erwartet dich ein bekanntes Fenster. Siegt aus wie bei Programme deinstallieren. Mit einem Klick auf das Update, das dir Kummer bereitete, klickst du anschließend auf deinstallieren.

Vorausgesetzt du kommst nach einem fehlgeschlagenen Update überhaupt wieder soweit in die Menüs zum Deinstallieren. Häufig startet der PC in Dauerschleife oder lässt sich nicht mehr normal bedienen.

Erweiterte Optionen und Updates aussetzen

Punkt 7

So wie im Bild fahre ich mit den Einstellungen ganz wunderbar.

Falls du eine SIM-Karte im Laptop hast, solltest du auf jeden Fall die zweite Option „über getaktete Verbindung herunterladen…“ ausschalten. Könnte sonst teuer werden und das Datenvolumen sehr schnell aufbrauchen.

Du kannst für 35 Tage Updates aussetzten, aber dann wirst du gezwungen Updates zu installieren. Danach kannst du wieder 35 Tage aussetzten.

 

Erweiterte Optionen – Übermittlungsoptimierung

Punkt 7

Selbsterklärend. Ich arbeite mit meinem Laptop nicht im Netzwerk.

 

Erweiterte Optionen – Datenschutzoptionen ändern

Punkt 7

Über die zahlreichen Datenschutzoptionen werde ich ein Extra-Video machen. An dieser Stelle hier schalte ich immer alles aus.